Freies Land
Winter 1992, irgendwo in den maroden Weiten Nordostdeutschlands: Zwei Ermittler – einer aus dem Westen, einer aus dem Osten – sollen den Mord an zwei Mädchen aufklären und landen immer tiefer im Sumpf des einstmals geteilten Deutschlands; ein Thriller mit Geschichtsbewusstsein.
Regisseur Christian Alvart gelingt ein nachdenklich machendes und spannendes Genrekino mit Geschichtsbewusstsein. Das, was war, lässt sich auf Dauer weder verdrängen noch übertünchen. Aus Idealisten werden im besten Fall Pragmatiker – im schlimmsten Kollaborateure. Christian Alvarts Sicht auf die deutsch-deutsche Geschichte ist zutiefst fatalistisch. Aber sie hat auch etwas Befreiendes. Er reißt alte Wunden noch einmal auf und hofft, dass sie nun endlich richtig verheilen können.
Bild © Syrreal Entertainment